Im Auspuff können sich mit der Zeit Ölrückstande, Ruß und eingebrannter Dreck ablagern. Dann ist es notwendig, den Auspuff zu reinigen. Die Tipps aus der PACE-Redaktion helfen dir dabei.

Auspuff reinigen

Vor der Reinigung

Bevor es losgeht, sollte der Auspuff, wenn möglich, vom Fahrzeug demontiert werden. Wenn du hier bereits unsicher bist, ziehe lieber einen Fachmann aus der Werkstatt zu Rate.

Ganz wichtig: Warte nach dem Fahren mindestens eine Stunde, bevor du dich ans Werk machst. So hat die Abgasanlage genug Zeit, um abzukühlen.

Auspuff reinigen: So geht’s

Jetzt kannst du mit der gründlichen Reinigung beginnen. Dabei können verschiedene Mittel zum Einsatz kommen. Viele schwören auf einfaches Backofenspray oder Soda – es stehen jedoch auch spezielle Reinigungssprays aus dem Baumarkt zur Auswahl.

Felgenreiniger ist zum Beispiel auch ein geeignetes Reinigungsmittel für die Abgasanlage.

Gegen groben Schmutz ist als erstes eine mechanische Reinigung angesagt. Dazu ist ein Holzschaber geeignet. Ist in dem Auspuff keine Dämmwolle verarbeitet, kann er bei extremer Verschmutzung auch ausgebrannt werden.

Das ist in der Regel jedoch nur bei kleineren Zweirädern, also bei Mopeds oder einigen Motorrädern nötig. Danach fährst du mit dem Reinigungsmittel deiner Wahl fort.

Gegen hartnäckigen Ruß hilft eine Polierwatte oder –paste für Metall.

Sollte der Auspuff nicht nur verdreckt und verrußt, sondern auch von Rost befallen sein, muss er allerdings entweder gegen einen neuen ausgetauscht oder vollständig saniert werden.