Die Branche hat ihre Hausaufgaben gemacht! Mit immer neuen Elektroauto-Modellen in exzellenten Designs und smarter Ausstattung macht sie den Kunden die Infrastruktur-Außenseiter schmackhaft. Ob der bullige Opel Ampera-e, der zuverlässige Nissan Leaf oder der vertrauenswürdige Volkswagen e-Golf: 2017 steht im Zeichen der bewährten Klassiker.

Welche E-Modelle sind 2017 wichtig?

Bereits in Großstädten ein vertrautes Bild ist der BMW i3. Über den Carsharing-Service Drive Now hat sich das Elektroauto bereits im Straßenbild etabliert und steht für Zuverlässigkeit. 300 Kilometer Reichweite bietet die für über 46.000 € zu habende Grundausstattung.

Eines der bislang beliebtesten Modelle aus der Elektroauto-Reihe ist der Renault ZOE. Ein ausgeklügeltes Ladesystem macht den Franzosen auch für längere Strecken interessant und mit knapp 22.000 € Kosten ist der E-Stromer auch für den Alltag gut zu gebrauchen. Als monatlichen Wermutstropfen müssen ZOE-Fahrer allerdings eine Miete für die Batterie an den Hersteller zahlen. Vor dem Elektroauto-Kauf sollte dies in jedem Fall in diese monatlichen Mehrausgaben von mindestens 49 € mit einberechnet werden.

Der ZOE – Verkaufsschlager aus dem Hause Renault

Der Opel Ampera-e hat bereits 2016 den „Ecobest“-Preis erhalten, obwohl er voraussichtlich erst im April 2017 auf den Markt kommen wird. Das Modell soll Herstellerangaben zu Folge bereits die 500 Kilometer-Marke an Reichweite knacken und wird deswegen besonderes Interesse in der Käuferschaft hervorrufen.

Auch weiterhin beliebt ist der Nissan Leaf. Das Modell ist bereits auf dem Markt etabliert und der Käufer weiß hier, worauf er sich mit dem Fahrzeug einlässt. Mit über 30.000 € Anschaffungskosten ist er bislang kein Schnäppchen, doch wächst die Konkurrenz stetig an, was 2017 einen leichten Preisrückgang erwarten lässt.

nissan-leaf.jpgEin futuristisches Cockpit verspricht bereits „sauberen“ Fahrspaß.

Auch der e-Golf von VW hat gute Karten 2017 ein beliebtes Modell beim Umstieg auf die Elektromobilität zu werden. Das bewährte Konzept des Golf wird von Volkswagen auch auf die Elektrovariante übertragen und verspricht gewohnten Fahrkomfort. Mit einem Preis von knapp 35.000 € bekommt man gute 300 Kilometer Reichweite. Reicht es dir etwas kleiner, bietet sich auch der VW e-Up an. Diese kleinen Flitzer werden bisher hauptsächlich für Kurzstrecken eingesetzt, punkten dafür aber im Preis: gut 27.000 € musst du für ihn auf den Tisch legen.

Auch Mercedes setzt bei der Entwicklung eines E-Autos auf bereits vorhandene Modelle und hat seine B-Klasse erfolgreich umgerüstet. Dafür hat sich der deutsche Hersteller niemand anderen als den Vorzeige-Elektromobilisten Tesla ins Boot geholt. Mit einer Reichweite von 200 Kilometern punktet das Modell zusätzlich mit einem geräumigen Kofferraum und der für den Hersteller gewohnt guten Qualität.

Qualität aus dem Hause Mercedes-Benz

Elektroauto kaufen - was erwartet uns die nächsten Jahre?

Volkswagen hat auf der North American International Auto Show 2017 mit der Vorstellung seines Showcars I.D. BUZZ bewiesen, dass Elektromobilität zeitlos ist. Der gute alte T1 VW Bus, dessen kultiges Image bereits in den 1960ern geprägt wurde, lässt sich in dem Van wiedererkennen und spannt so einen Bogen über nun bald 70 Jahre Automobil-Geschichte. Die Idee ist grandios und kommt als Impulsgeber zum richtigen Zeitpunkt!

Ab 2020 auch auf deutschen Straßen: der VW I.D. Buzz

Für Großfamilien und Kindergärten ist das Modell aufgrund seines voraussichtlich hohen aber bislang noch unbekannten Preises sicher keine Alternative. Doch glücklicherweise sind andere Modelle auf dem Markt schon für weniger zu haben. Momentan am beliebtesten ist dabei der BMW i3, welche Anfang 2017 bereits über 1500 Mal für eine Umweltförderung angemeldet wurde. Im Trend folgen der Audi A3 und der Renault ZOE (Intens). Der Umbau bereits erfolgreicher Modelle wird sich also höchstwahrscheinlich weiterhin durchsetzen und dem einen oder anderen den Umstieg dadurch sicher erleichtern.

Einer der Hauptgründe, der bisher gegen den Kauf eines E-Autos sprach, wird demnächst nun auch der Vergangenheit angehören. Die Batterien werden nun immer handlicher und können besser in das Fahrzeug integriert werden. Das spart nicht nur Platz, sondern lässt die Elektrotechnik weiter aus dem Sichtfeld schwinden und macht das Auto damit irgendwie zu einem großen Smartphone zum Hineinsetzen.