Alfa Romeo

Das Erkennungszeichen von Alfa Romeo sorgt nicht selten für Stirnrunzeln. Links ein Kreuz, rechts eine Schlange, die einen Menschen frisst.

Das rote Kreuz auf weißem Grund ist vom Wappen der Stadt Mailand entnommen. Das Kreuz symbolisiert Christi, die Farben die Einheit von Bauern (weiß) und Bürgern (rot). Der rechte Teil stellt eine Schlange mit einem Drachenkopf dar, welcher eine Krone trägt und einen Menschen zu verspeisen scheint.

Gängigste Theorie: Es handelt sich um Erzengel Michael, der ein nacktes Kind (eine menschliche Seele) aus dem Schlund eines Drachens zieht.

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BMW

Für Kenner ist das Logo der Bayerischen Motorenwerke GmbH eine kleine Zeitreise in die deutsche Wirtschaftsgeschichte.

BMW ging aus der Rapp Motorenwerke GmbH hervor, welche für den Flugzeug- und Motorenbau produzierte. Für das Rapp-Logo wurde der stilisierter Springer eines Schachbrettes von einem schwarzen Kreis umrahmt.

Mit dem Verkauf und dem Ausbau der Rapp- zu den BMW-Werken musste nun auch ein neues Logo her. Der Kreis blieb erhalten und wurde mit den Buchstaben B M und W ergänzt.

Die Farben weiß und blau erinnern an die bayerische Herkunft des Unternehmens. Die Herkunft aus dem Bereich des Flugzeugbaus lässt den Betrachter den geviertelten Kreis als Blick durch Propeller deuten – schließlich wurde das Logo in der Form das erste Mal 1918 auf der Betriebsanleitung eines Flugmotors abgedruckt.

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Škoda

Škoda hat in der Automobil-Welt wohl das exotischste und gleichsam komplizierteste Logo erschaffen. Ist es ein Vogel? Oder ein Pfeil mit Federn?

Wie das Skoda-Logo entstanden ist und was es bedeutet, scheint nicht einhundertprozentig klar zu sein. Gewiss ist nur: Das Logo wurde erstmal 1926 verwendet.

Es gibt Hinweise, dass ein Skoda Vertriebsdirektor das fedrige Symbol entworfen habe. Es soll den Kopf eines amerikanischen Ureinwohners mit Schmuck darstellen.

Die grüne Farbe des Pfeils repräsentiert Škoda zu Folge dabei „die Verpflichtung, sich mit einer umweltfreundlichen Produktion den Herausforderungen unserer Zeit zu stellen“.

Copyright SKODA Deutschland Pressebereich.jpg(c) Škoda Deutschland

Ferrari

1947 gründete der ehemalige Rennfahrer Enzo Ferrari den heute wohl berühmtesten Rennstall der Welt. Natürlich lag es da nahe, ein Symbol zu wählen, welches für Schnelligkeit und Eleganz steht.

Das Cavallino rampante, das aufbäumende Pferd, ist jedoch keine Erfindung des Firmengründers. Seine Geschichte geht zurück auf das Flieger-Ass Baron Francesco Baracca, welcher sich das Pferd auf die Flugzeuge malen ließ.

Bei einem Autorennen 1923 in Ravenna traf Enzo Ferrari die Mutter des Kriegshelden, die ihn dazu inspirierte ebenfalls das Cavallino rampante als Emblem zu tragen.

Später wurde dem Tier ein gelber Hintergrund gegeben, da diese Farbe die seiner Heimatstadt Modena war, wo auch heute noch der Verwaltungssitz des Unternehmens ist.

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Citroën

Bei dem französischen Unternehmen Citroën wurden ursprünglich Zahnräder produziert - das Auto folgte erst später.

Inspiriert von der doppelten Schrägverzahnung (Pfeilverzahnung) dieser Zahnräder entstand das Logo, welches bis heute global als Auto-Logo von Citroën bekannt ist.

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Opel

Das heute bekannte Blitz-Logo hat mit der ersten Variante des Opel-Symbols nichts mehr zu tun. Von den Initialien Adam Opels über Göttin Viktoria bis zu dem schlichten Name Opel hat die Firma einiges durchprobiert.

Ab 1935 zierte sogar mal ein Zeppelin die Marke, was Fortschritt symbolisieren sollte. Der Zeppelin wurde in den folgenden Jahrzehnten immer stärker vereinfacht und in den 1960ern schließlich zu dem Blitz, den wir heute kennen.

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Mazda

Der japanische Hersteller hat in den letzten Jahrzehnten sein Logo so oft gewechselt wie kaum ein anderer.

Nachdem der geschwungene Schriftzug aufgegeben wurde, kamen ein Zackensymbol, das stark an Batman erinnert, ein rundes Emblem mit einem "M", ein kräftiger eckiger Schriftzug, ein rundes Augen-Symbol und schließlich das heute bekannte Logo mit dem V.

Das V-Symbol soll Flügel, Lichtkreise und die Sonne symbolisieren. Dem Unternehmen zufolge verkörpern die Flügel den freien Geist.

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Toyota

Das Toyota-Logo wurde 1989 erstmals vorgestellt. Die drei ineinander greifenden Ovale haben auf den ersten Blick nichts mit einem Auto gemeinsam.

Zwei kleine Ellipsen stellen den Anfangsbuchstaben „T“ dar und sollen das Herz des Autos und das Herz des Kunden symbolisieren.

Alle drei Ovale zusammen symbolisieren die Firmenphilosophie: Das Streben nach Kundenzufriedenheit, das Streben nach Innovation sowie die Verbindung von Kreativität und Qualität.

Eine grafische Erklärung machte vor einiger Zeit auf Instagram die Runde:


Mercedes

Viele Geschichten ranken sich um den dreizackigen Stern, der die Marke seit über 100 Jahren kennzeichnet.

Die ursprüngliche Idee kam den beiden Söhnen des Unternehmensgründers: Paul und Adolf Daimler brachten den Mercedes-Stern ins Gespräch, nachdem ihr Vater mit einem ähnlichen Symbol das Haus auf einer Karte markiert hatte.

Die drei Zacken symbolisieren das, wofür Mercedes vor dem ersten Weltkrieg stand: Die Mobilität zu Luft, zu Wasser und zu Lande. In allen Bereichen wurden damals nämlich Mercedes-Motoren produziert und abgesetzt.

Ursprünglich gab es neben dem Mercedes-Stern mit drei Zacken auch ein Modell mit vieren, das allerdings nie zum Einsatz gekommen ist.

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Audi

Die vier Ringe des Audi-Logos stehen für die vier Automarken Horch, DKW, Audi und Wanderer.

Nachdem August Horch aus seinem eigenen Unternehmen („August Horch & Cie Motorwagenwerke Zwickau“) ausschied, wollte er ein neues gründen.

Da sein eigener Nachname nun aber bereits verwendet wurde, entschied er sich kurzerhand für den griffigeren Namen „Audi“ (Lateinisch „Höre“ oder eben „Horch“).

Durch Weltkrieg und Weltwirtschaftskrise hindurch schafften es beide Unternehmen. zu bestehen. Allerdings brachte das Jahr 1932 eine entscheidende Umstrukturierung mit sich: Die Marken Audi, Horch, DKW und Wanderer schlossen sich in Chemnitz zu der Auto Union zusammen.

Bis heute erinnern die vier Ringe Audis an diesen Zusammenschluss vor 85 Jahren.

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Porsche

Das Logo der Porsche AG entstand im Jahre 1952 in Stuttgart Zuffenhausen, wo auch das Werk des Herstellers verwurzelt ist. Das große Wappen im Hintergrund ist übernommen von dem Wappen des freien Volksstaates Württemberg (1922 bis 1933).

Das Wappen ist geviertelt und kommt dem Wunsch nach, den Landesfarben Rot und Schwarz Geltung zu verschaffen. Feld 1 und 4 hingegen werden durch drei liegende schwarze Geweihe auf goldenem Grund (= Wildreichtum) geprägt.

Auf dem Wappen prangt das kleiner gehaltene Wappen von Stuttgart. Ein steigendes schwarzes Pferd auf gelbem Grund ist bereits seit dem Mittelalter für die Stadt verwendet worden.

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Peugeot

Die französische Automarke aus dem Hause PSA existiert bereits seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts. Damals vorrangig mit der Produktion von Ölen und Textilien beschäftigt, kam bald eine eigene Eisengießerei.

Der Löwe als Logo wurde 1858 registriert. Die in der Eisengießerei ab 1819 produzierten Sägeblätter erinnerten an das Maul der Wildkatze und wurden schon damals zum Markenzeichen Peugeots.

Von den scharfen Zähnen ist nichts übriggeblieben, dafür aber ist der Löwe ein weltweit bekanntes Markensymbol.

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Maserati

Das Familienunternehmen wurde 1914 in Bologna gegründet und von sechs Brüdern geführt. Fünf der Maserati-Brüder befassten sich mit der Automobilproduktion und -entwicklung.

Der sechste Bruder, der ein talentierter Künstler war, soll das Emblem des berühmten Luxusautoherstellers entworfen haben.

Eines der Wahrzeichen der Heimatstadt der Maseratis ist der Neptunbrunnen. Stolz präsentiert sich der Herrscher des Meeres und hält dabei seinen Dreizack in der Hand, welcher zum Logo der heutigen Edelmarke avancierte.

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Volvo

Die Umstellung auf ein neues Logo hat Volvo 2012 in erster Linie nicht zu sehr viel Gegenliebe verholfen.

Der bis dahin präsente blaue Querbalken mit dem Schriftzug wurde ergänzt durch einen Kreis, welcher die meisten an das Symbol für Männlichkeit erinnert.

Hinter diesem Kreis mit dem nach oben gerichteten Pfeil steckt jedoch auch ein anderes, seit dem Mittelalter verwendetes Symbol. Während die Alchemisten aus verschiedensten Materialien Gold zu gewinnen versuchten, erfanden sie eine Art Geheimsprache und ein Symbol für jeden verwendeten Reinstoff.

Der Kreis mit aufgesetztem Pfeil ist das Elementsymbol für Eisen und zugleich auch das Symbol im Römischen Reich für den Gott Mars.

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