Von sympathischen Robotern bis zum Gedankenlesen – wir haben die fünf spannendsten Technologie-Vorhersagen weltweiter Experten für das Jahr 2019 zusammengetragen.

1. 5G-Explosion bleibt vorerst aus.

Laut TechRepublic wird die so stark herbeigesehnte 5G-Abdeckung eher kleckernd vorangehen. Es wird nach und nach 5G-Inseln in einzelnen Märkten geben. Die meisten Nutzer müssen sich also auch im Jahr 2019 auf eine lückenhafte Netzabdeckung und die wirtschaftlichen Folgen dieses Hinterherhinkens einstellen.

Gedankenlesen mit Sensortechnologie

2. „Gedankenlesen“ wird möglich

In einem Interview mit NBC sagt die Neurowissenschaftlerin Heather Berlin eine gut funktionierende Gehirn-Computer-Schnittstelle voraus.

Diese soll unter anderem für den Durchbruch in der Kommunikation mit Gelähmten sorgen. Mittels Sensoren im Gehirn können dann neben Kommunikationsgeräten auch Prothesen gesteuert werden und so für deutlich mehr Lebensqualität der Patienten sorgen.

3. Tesla bekommt ernsthafte Konkurrenz

Die Washington Post ist sich sicher: Volkswagen wird 2019 einer der härtesten Konkurrenten für Elon Musk und sein Tesla-Team sein. Auch Jaguar und Volvo werden in diesem Vergleich hoch gehandelt.

4. Roboter mit Gefühlen

Ebenfalls bei NBC berichtet der Astrophysiker David Brin von seiner Vision eines empathischen Bots, der schon 2019 in der Lage sein soll, das Mitgefühl von Menschen auszunutzen. Der Roboter hat demnach keine eigenen Gefühle, sondern kann sie perfekt imitieren.

So könnten z. B. Smart Home Geräte wie Alexa mit einem Programm geimpft werden, das sie zu wehleidigen und bemitleidenswerten Kreaturen macht. Sinnvoll? Nein. Aber irgendwie lustig.
Der depressive Roboter Marvin aus per Anhalter durch die GalaxisDeprimiert per Algorithmus: Wird Marvin aus "Per Anhalter durch die Galaxis" bald Realität?

5. Microsoft im Zeitsprung

Kommen wir zum unterhaltsamsten Teil unserer Vorhersage: Im Jahr 2010 veröffentlichte Microsoft ihre technologische Version für das Jahr 2019. Und wie sollen wir es sagen? Sie waren vielleicht etwas voreilig.

Mit Sicherheit wären die meisten hier gezeigten Gadgets bereits umsetzbar, allerdings für den großflächigen Einsatz zu teuer (und angesichts der fehlenden 5G-Abdeckung zu langsam). Seht selbst:








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