Um den Fehlerspeicher deines Autos auszulesen, kannst du in der Werkstatt schnell 20 bis 50 Euro bezahlen. Kommt eine Reparatur dazu, die im Jahr 2015 durchschnittlich 162 Euro gekostet hat, liegt die Frage natürlich nahe, ob da nicht irgendwo gespart werden kann. Mit dem richtigen Werkzeug kannst du deinen Fehlerspeicher ganz einfach selbst auslesen.

Was muss dein OBD2-Adapter können?

Mittlerweile stehst du vor der Qual der Wahl, denn die Auswahl an OBD2-Geräten ist extrem unübersichtlich. Sie unterscheiden sich nicht nur in Aussehen und Ausstattung, sondern bieten dir auch eine Vielzahl an möglichen Funktionen. Bevor du dich nun auf die Suche nach einem OBD2-Adapter begibst, solltest du dir im Klaren sein, was genau du mit diesem anstellen möchtest. Willst du nur hin und wieder einen Überblick über die angefallenen Fehler, um die Funktionsweise der Komponenten zu überprüfen, möchtest du diese vielleicht dauerhaft überwachen oder willst du mit den angefallenen Daten auch arbeiten?

Einfaches Fehlercode auslesen

Um einfach nur einen Überblick zu haben, welche Fehlercodes in deinem Auto anfallen, reicht bereits ein OBD-Kabel, welches an ein Lesegerät angeschlossen ist. Dies sind recht einfache Systeme, die an und für sich keiner erweiterten Kenntnisse benötigen. Der Code wird dir über die Anzeige bequem ausgegeben.

Der Nachteil ist jedoch, dass du dich nun selbst auf die Suche nach der Bedeutung des Codes machen musst. Hier helfen dir zwar diverse Plattformen wie obd-data.com oder repairpal.com, allerdings stehst du nun vor dem Problem, dass du jetzt noch herausfinden musst, was du möglicherweise gegen diesen angezeigten Fehler machen kannst. Mit einem reinen Diagnosegerät hast du zwar die Möglichkeit, die Diagnose zu erhalten. Was allerdings genau defekt ist und was du dagegen tun kannst, musst du allerdings weiterhin mühsam recherchieren.

Hilft nur bedingt weiter: ein OBD-Lesegerät

OBD2-Adapter mit App

Mittlerweile gibt es auch viele Lösungen, mit denen du die Daten und Fehlercodes deines Autos sogar während der Fahrt im Blick behalten kannst. Der Schlüssel darin liegt in einem kleinen OBD2-Stecker, welchen du ständig im Fahrzeug an der vorgesehenen Schnittstelle mit dir führst. Die Daten werden in Echtzeit verfolgt und ausgelesen.

Dieser Stecker funktioniert allerdings ausschließlich zusammen mit deinem Computer, Tablet oder Smartphone, welche du meist über Bluetooth und eine entsprechende App koppeln musst. Die entsprechenden Apps gibt es teilweise sogar kostenlos im Play Store oder App Store herunterzuladen.

Günstige OBD2-Adapter und kostenlose Apps zu koppeln ist schnell und problemlos durchgeführt. Zumeist laufen die Anwendungen auch fehlerfrei. Die Schwachstelle liegt jedoch an einem Punkt, den viele von uns gern verdrängen: Wenn es um dein Fahrzeug geht, geht es um sehr sensible Daten. Die App liest jede Beschleunigung, jedes auftretende Problem, ja sogar deinen Tankfüllstand mit. Daraus lassen sich ganz einfach Nutzerprofile erstellen, die teilweise sehr intime Daten über dich verraten.

Durch die Installation der App auf deinem Smartphone, weiß der Anbieter der Software beispielsweise immer, wo du dich wann befindest. Er kann Zugriff auf deine Kontakte haben, sieht möglicherweise sogar deine Fotos und verkauft diese Daten gewinnbringend weiter. Natürlich ist dies heutzutage für viele Unternehmen ein gängiges Geschäftsmodell. Allerdings ist es teilweise gar nicht mehr nachvollziehbar, in welchen Ländern deine Daten landen und unter welchem Recht diese nun gehandelt werden können.

Aus der Ferne bequem Gespräche mithören – mit modernen Apps kein Problem mehr.

Der sichere OBD2-Link von PACE

PACE hat das Rad nicht neu erfunden. Der Link nutzt ganz einfach die OBD2-Schnittstelle in deinem Auto, liest die Daten aus und sendet sie anschließend an dein Smartphone. Der Clou ist dabei ist jedoch, dass diese Verbindung mehrfach gesichert ist. Gleich vier Sicherheitsebenen müssten Angreifer theoretisch überwinden, um die Bluetooth-Kommunikation abzugreifen. Deine Daten werden zudem von PACE auf eigenen Servern in einem deutschen Rechenzentrum gespeichert. Auch die Verbindung zu den PACE Servern ist verschlüsselt und so bestmöglich vor unberechtigten Zugriffen durch Dritte geschützt. Auf die personenbezogenen Daten, die PACE in der Cloud speichert, hat auch nur der PACE Nutzer selbst Zugriff, d.h. hier kann niemand sehen, wohin du gefahren bist oder wo du dein Auto geparkt hast.

Die zugehörige App übersetzt dir die ausgelesenen Daten bequem in ein leicht zu überblickendes Format. Zudem stellt sie dir über dein Smartphone insgesamt neun Features zur Verfügung, mit denen du stressfreier, billiger und sicherer Autofahren kannst!