Verliert die Batterie wegen ihres Alters oder der Kälte im Winter an Kraft, muss man diese wieder aufladen. Den Weg zur Werkstatt kannst du dir als Autobesitzer aber sparen, denn: Du kannst hier selbst Hand anlegen.

Wenn du dein Auto einer Inspektion unterziehst, solltest du nicht vergessen, die Autobatterie zu checken und gegebenenfalls zu laden. Eine regelmäßige Wartung trägt zur Erhaltung und Lebensdauer der Autobatterie bei.

Autobatterie Starthilfe

Denn ohne die Batterie kann das Fahrzeug nicht gestartet werden, weshalb sie auch gerne Starterbatterie genannt wird. In Oldtimern ist oft noch eine 6 Volt Batterie eingebaut, im Normalfall besitzen Autos aber eine 12 Volt Batterie und LKWs eine 24 Volt Batterie.

Kälte entzieht der Autobatterie Kraft

Bei älteren Fahrzeugen oder kalten Temperaturen kann es passieren, dass die Autobatterie an Kraft verliert oder sich teilweise entlädt. Dann müssen Autofahrer die Autobatterie wieder laden.

Tiefe Temperaturen sorgen für eine geringere Kapazität, so besitzt eine Autobatterie bei ca. -18 Grad nur noch die Hälfte ihrer Leistung. Du kannst deine Batterie auch bei längerer Nichtbenutzung des Fahrzeugs ausbauen und im Warmen lagern. So wird sie optimal geschont.

Aufbau einer Autobatterie

Die Autobatterie verfügt über 2 Pole: Einen Plus-Pol und einen Minus-Pol. Der Plus-Pol ist mit einem Pluszeichen (+) und in der Regel rot gekennzeichnet. Der Minus-Pol ist mit einem Minuszeichen (-) und meist mit schwarz oder blau markiert.

Es gibt verschiedene Arten von Batterien, welche nach Fahrzeug und Anforderungen eingebaut werden. Folgende sind die gängigsten und bekanntesten auf dem Markt:

  • Nassbatterie
  • Kalziumbatterie
  • AGM- (absorbierte Glasmatten-) Batterie (Trockenbatterien)
  • GEL-Batterie (GEL)

Keine Batterie ist vor Selbstentladung geschützt, deshalb muss jede Autobatterie von Zeit zu Zeit geladen werden. Die Lebensdauer einer Autobatterie liegt durchschnittlich bei 5 bis 6 Jahren.

Batterie laden: Auto-Ladegerät hilft

Um die Autobatterie wieder aufzuladen, brauchst du ein Aufladegerät. Achte darauf, dass du nur Ladegeräte benutzt, welche sich von selbst abschalten, sobald die Batterie vollständig geladen ist. Außerdem ist Folgendes wichtig zu wissen:

  • Das Autoladegerät muss zur Batterie passen (Leistung, Einsatzgebiet).
  • Die Autobatterie muss nicht zwingend ausgebaut werden.
  • Du solltest den Säurestand überprüfen. Wenn der Stand unter der Markierung ist: destilliertes Wasser nachfüllen.
  • Die Pole musst du mit den passenden Kabeln verbinden (Minuspol immer zuerst ab- und zuletzt anklemmen, um einen Kurzschluss zu vermeiden).
  • Du musst das Ladegerät einschalten.

Das Laden der Autobatterie kann einige Stunden dauern. Es kommt ganz darauf an, wie sehr sich die Batterie entladen hat.

Autobatterie wechseln

Für das Auswechseln der Autobatterie musst du nicht zwingend eine Werkstatt aufsuchen. So geht es:

  • Benötigte Arbeitsgeräte: Zange und Schraubenschlüssel
  • Radio, Licht & Co. am Auto ausschalten
  • Mutter am Minus-Pol entfernen
  • Schraube der Plusklemme entfernen
  • Halterung der Batterie aushängen, Batterie herausnehmen
  • Neue Batterie einsetzen und mit der Halterung fixieren
  • Plusklemme am Plus-Pol befestigen
  • Masseklemme am Minus-Pol befestigen