Auto fahren und trotzdem was für die Umwelt tun? Tatsächlich schließt sich dies nicht gegenseitig aus: Durch bedachteres Fahren schonst du nicht nur die Umwelt, sondern auch deinen Motor und deinen Geldbeutel. Die PACE-Redaktion hat einige Tipps und Tricks zum umweltschonenderen Fahren für dich zusammengesucht.

In Deutschland sind momentan über 48 Millionen Fahrzeuge gemeldet. Das bedeutet, dass fast jeder zweite Deutsche mit einem Auto unterwegs ist. Mit kleinen Veränderung deines Fahrverhaltens kannst du eine positive Auswirkung auf die Umweltbelastung haben und zeitgleich auch noch Kosten sparen, indem du dir angewöhnst, spritsparender zu fahren.

Niedrige Drehzahlen

Du solltest immer früh hochschalten und mit einer niedrigen Drehzahl fahren. Dies ist eine Wohltat für deinen Motor, denn durch zu hohe Drehzahlen kommt es schneller zum Verschleiß und verursacht drei- bis fünfmal so viel Motorenlärm. Mit hohen Drehzahlen zu fahren, belastet auch stark die Umwelt durch den Ausstoß von doppelt so viel Kohlenmonoxid, 50 Prozent mehr Kohlenwasserstoffen und 25 Prozent mehr Stickoxiden.

Drehzahl

Vorausschauend Auto fahren

Du kannst deinen Spritverbrauch senken, indem du darauf achtest, nicht ständig zu bremsen und dann wieder anzufahren. Um dies zu vermeiden, solltest du immer genug Abstand zum Vordermann halten und so oft es geht mit dem Motor bremsen, wenn z. B. die Ampel auf Rot schaltet. Dies hilft dir dabei, bedachter zu fahren und deine Bremsbeläge zu schonen.

Nicht den Motor warmlaufen lassen

Für alle Frostbeulen da draußen: Das Auto bei kalten Temperaturen vorzuwärmen bringt nichts außer einen erhöhten Ausstoß von Schadstoffen. Im Stand arbeitet der Katalysator noch nicht effizient genug und stößt daher bis zu 70 Prozent mehr Schadstoffe aus, bis die Betriebstemperatur erreicht ist.

Wenn du es trotzdem nicht lassen kannst, sei gewarnt, denn mit dem Warmlaufen des Autos verstößt du gegen die Straßenverkehrsordnung und dies kann mit einem Bußgeld von 10 Euro wegen "unnötiger Lärm- und Abgasbelästigung" geahndet werden.

Außerdem schadet es auch deinem Motor, denn der Kaltstart belastet ihn sehr. Das Triebwerk wird im Stand viel langsamer warm, wodurch es zu einem schnelleren Verschleiß kommen kann: Ölverdünnung, Rostschäden im Auspuff und ungeschmierte Motorteile können die Folge davon sein.

Deswegen: Sobald du den Motor anschaltest, losfahren.

Auto im Winter

Motor abstellen

Bei Wartezeiten aufgrund von Staus oder Ampeln, die über 20 Sekunden gehen, solltest du den Motor abschalten, sofern er bereits die Betriebstemperatur erreicht hat.

Reifendruck regelmäßig prüfen

Mit dem bloßen Auge ist der tatsächliche Reifendruck nicht zu erkennen. Dennoch kann Nachlässigkeit ziemlich ins Geld gehen: Ein zu geringer Reifendruck erhöht den Spritverbrauch, da der Rollwiderstand erhöht ist. Deswegen solltest du ihn regelmäßig überprüfen, am besten mindestens einmal im Monat.

Reifendruck

Kurzstrecken vermeiden

Ab und an brauchst du einfach das Auto für relativ kurze Strecken, wenn du z. B. mit schweren Wasserkisten vom Einkaufen kommst oder mit Kind und Kegel zu einer Verabredung fahren musst. Aber manchmal gewinnt die Faulheit Oberhand und aus Gewohnheit steigst du in den Wagen, obwohl du die Strecke auch locker zu Fuß oder mit dem Fahrrad hättest zurücklegen können.

Wenn du öfters Kurzstrecken fährst (unter 3 km), solltest du dir bewusst sein, dass du durch den kalten Motor, der sich dann nicht richtig warmfahren kann, einen höheren Benzinverbrauch hast und der Verschleiß auch viel höher ist.

Hauptverkehrszeiten umgehen

Wie oft steckst du im Berufsverkehr fest? Genau. Deswegen probiere, die schlimmsten Stoßzeiten zu vermeiden. Du verbrauchst bei diesem sogenannten „Stop & Go“-Verkehr durch das ständige Bremsen und Anfahren viel Sprit und belastest damit deine Bremsbeläge mehr.

Stau

Spritsparkurse

Es gibt zahlreiche Angebote zu Spritsparkursen, in denen du lernen kannst, wie du kostensparend und umweltschonend Auto fährst. Aber es gibt auch Alternativen wie PACE, bei dem u. a. ein Spritspartrainer integriert ist. Dieser gibt dir gezielt Tipps, wie du deinen Fahrstil verbessern kannst, wodurch du bis zu 25 Prozent weniger Benzin verbrauchen und die Umwelt schonen kannst.

Ballast vermeiden

Einen Dachgepäckträger solltest du nur dann benutzten, wenn du ihn tatsächlich brauchst, sonst entpuppt er sich schnell als Kostenfalle. Du verbrauchst nämlich durch den erhöhten Luftwiderstand und das zusätzliche Gewicht viel mehr Sprit und das geht ins Geld.

Carsharing

Eine weitere Möglichkeit, um die Luft zu verbessern, die eigenen Spritkosten zu senken und auch Staus zu reduzieren, ist eine Fahrgemeinschaft zu bilden. Statistisch gesehen sitzen in jedem Auto in Deutschland nur 1,4 Personen. Dies bedeutet: Genug Raum um z. B. mit Kollegen gemeinsam zur Arbeit zu fahren. Hinzu kommt, dass du dabei auch noch die Umwelt schonst und dir die Kosten mit den anderen teilen kannst.

fahrgemeinschaft

Bordcomputer checken

Ein weitere hilfreiche Quelle ist dein Bordcomputer, der dir Informationen über deinen momentanen und durchschnittlichen Verbrauch gibt. Daraus kannst du auch erkennen, wie du dein Fahrverhalten verbessern kannst. Sollte dein Auto dir nicht alle Informationen anzeigen, die du gern hättest, kannst du das leicht nachrüsten. Dies geht u. a. mit PACE, das dir hilft, umweltschonender und spritfahrender zu fahren und auch noch über 8 weitere Features verfügt, die dir Auto fahren erleichtern.